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wie praktisch Laborkittel doch sind

Mein Kopf fühlt sich an wie mit hämmerndem Blei gefüllt. Ich bin so müde, habe letzte Nacht nicht schlafen können. Jetzt ist mein Kopf schwer und tut weh.

Es überrascht mich, dass ich trotz allem noch fähig bin, mich zu konzentrieren. Ich hatte heute Früh wirklich ein bisschen Sorge, wie ich die Laborarbeit so übermüdet hinbekommen soll. Aber es geht, irgendwie geht es. Niemand merkt, wie erschöpft ich bin, ich kann es wunderbar überspielen.

Ich bin auch froh, dass in "meinem" Labor grundsätzlich Kittelpflicht besteht. Theoretisch sollte man ja immer im Labor Kittel tragen, aber praktisch sieht's dann doch anders aus. In vielen Laboren werden Kittel gar nicht oder nur zu bestimmten Arbeiten angezogen. Hier ist es wirklich praktisch mit dem Kittel - morgens aus der Jacke schlüpfen und schnell den Kittel überziehen und niemand sieht die frischen Wunden an meinen Armen. (Wegen der Wärme im Labor hab ich nur T-Shirt an, in langärmligen Klamotten würde ich mich zu Tode schwitzen.)

Die Kittelärmel sind natürlich nicht endlos lang, und besonders wenn ich die Arme ausstrecken muss, sieht man schon recht viel von meinen Armen. Aber keine ganz frischen Wunden, nur ältere und Narben. Zum Glück hat da noch niemand was dazu gesagt...

Jetzt mache ich noch ein paar Minuten Pause, bevor ich mich der Literaturrecherche widmen werde. Dazu muss ich mich glücklicherweise nicht so sehr konzentrieren... Erst nachher wieder, wenn ich wieder ins Labor muss, dann muss sich mein Gehirn wieder anstrengen.

Und wenn ich sehr viel Glück habe, dann bin ich heute nicht so lange im Labor wie gestern oder vorgestern. Hoffentlich, ein kurzer Tag wäre so wunderbar, gerade heute.

17.3.11 13:00
 



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