... auf der Suche nach Leben ...



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nicht gut

Nein, mir geht es nicht gut. Wirklich nicht. Ich hab 'ne fette Erkältung und einen Magen-Darm-Infekt. Das Medikament zum Schlafen nehme ich nicht mehr, deshalb war ich auch noch die ganze Nacht wach. Mal frierend, mal schwitzend, mal im Bett, mal aufm Klo, mal überm Klo. Gegessen hab ich seit vorgestern nichts mehr. Trinken geht auch kaum. Über meine Psyche muss ich vermutlich kein Wort verlieren.

Ja, ich weiß, es kann halt mal passieren, dass man gleichzeitig zwei Infekte hat. Ärgerlich, aber das kommt nunmal vor. Dass ich zusätzlich noch ein Medi erwischt habe, das mein Körper nicht so richtig mag, ist auch einfach verdammtes Pech.

Trotzdem nehm ich es meinem Körper übel. Kann der nicht einfach mal funktionieren? Ehrlich, es würde mich nicht wundern, wenn noch irgendwas dazu kommt. Vielleicht mal wieder Blindheit? Das hatten wir ja nun schon eine Weile nicht mehr. Hey, Körper, wie wär's?!

Blöder Körper. Blöde Nacht. Blöder Tag.

1.12.10 06:39


Sono überlebt

Ich hab die Sono machen lassen und so schlimm war es gar nicht. Man macht sich als Patient doch zu oft Gedanken wegen Dingen, die den Arzt gar nicht jucken. Z.B. wie man aussieht, wie schwabbelig der Bauch ist, wieviele Narben da sind.

Eigentlich war es sogar ganz interessant, meinen Organen "Hallo" zu sagen. Ich durfte ja auf dem Monitor mitschauen und meine Ärztin hat immer alles schön für mich kommentiert - sonst hätte ich da vermutlich auch nicht allzu viel erkannt.

Nur dieses glibbrige Ultraschall-Gel *schauder* Nein, das mag ich nicht, wenn ich das Gefühl habe, mein ganzer Bauch sei mit Gleitmittel eingerieben. Und das Vergnügen, dieses Zeugs hinterher wieder runterzukriegen! Bäh.

Jedenfalls sind meine Organe alle gesund. Nichts Auffälliges, keine Schwellungen, keine Entzündungen. Einen niedlichen kleinen Gallenstein habe ich, das war zu erwarten, liegt ja in der Familie. Aber solange der friedlich in der Gallenblase bleibt, braucht man sich nicht um ihn zu kümmern.

Laborwerte sind auch alle einwandfrei, keine Hinweise auf irgendwelche Organschäden.

Und das EKG letzte Woche war auch so schön regelmäßig und unauffällig wie im Lehrbuch.

Im Prinzip kann ich mein Schlaf-Medi also weiterhin nehmen. Mir wird zwar schlecht davon, aber diese Übelkeit liegt nicht an irgendwelchen Organschädigungen. Warum auch immer mir also schlecht davon wird, es ist "harmlos", wenn auch unangenehm. Nächste Woche werde ich mit meinem Psychiater sprechen, was jetzt das Sinnvollste ist. Ein anderes Medi suchen (hahaha!), die Übelkeit aushalten, irgendwas gegen die Übelkeit nehmen, gar nichts nehmen und schlaflos sein?

Egal. Jetzt im Moment bin ich einfach nur froh, dass ich die Sono hinter mir habe und dass es nicht so schlimm war und vor allem: dass da drin alles in Ordnung ist.

1.12.10 15:37


der Unsinn mit der Anwesenheitspflicht

Wozu gibt es eigentlich Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht? Sind wir nicht alt genug um selbst zu entscheiden, wo wir anwesend sein möchten und was wir uns lieber selbst zu Hause beibringen? Zu guten Vorlesungen geht man auch freiwillig, bei den schlechten sitzt man nur die Zeit ab und beschäftigt sich anderweitig. Diese Anwesenheitspflicht zwingt einen letztlich nur, zu Veranstaltungen zu gehen, obwohl man eigentlich nicht will. Oder nicht sollte. Z.B. weil man krank ist.

Klar, es gibt die 85%-Regel. Aber man weiß ja nicht, was im Semester noch so alles passiert. Also schleppt man sich lieber mal hin, solange man sich noch halbwegs auf den Beinen halten kann. Auch wenn ein Tag im Bett sinnvoller wäre, weil man doch ziemlich erledigt ist von grippalem Infekt und Durchfall und Erbrechen.

Ein Hoch auf die Anwesenheitspflicht!

2.12.10 10:29


Überforderung, Druck, Weglaufen-Wollen

Hin- und hergerissen. Fragen, Zweifel. Reden? Mit wem denn? Bauchgefühl sagt nein, Verstand ja. Freunde verunsichern nur noch mehr. Ratlos. Pro und Contra, endlos oft gegenüber gestellt. Ergebnis? Klares Unentschieden.

Fluchtgedanken. Studium überfordert. Leben will ich sowieso nicht. Wieso also nicht...?  Aber ich darf mich nicht töten. Noch nicht. Irgendwann? Vielleicht. Wann?

Auswegslos. Leben müssen. Entscheidungen treffen müssen. Immer müssen, müssen, müssen. Und was WILL ich? Will ich überhaupt was? Muss ich etwas wollen?

Schneiden. Will ich? Muss ich? Darf ich? Konsequenzen. Na und? Lieber schneiden als... Oder? 

Etwas mehr als 1 Woche durchhalten. Schaffe ich das? Ich schaffe gar nichts. Versagerin. Geborene Versagerin oder dazu gemachte? Egal. Warum überhaupt kämpfen? Warum probieren? Eine Woche ist verdammt lang. Mit Druck von allen Seiten - und dann nicht schneiden?

schaffst du eh nicht, kleines dreckstück, gib auf, nicht mal das wochenende wirst du durchhalten, du versagst, wie immer, immer

2.12.10 20:32


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